Der kleine Stern und die grosse Frage

Drama all age range 100 to 300 words German

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Am Anfang, als das Universum noch jung war, existierten Millionen kleiner Sterne. Einer von ihnen, ein kleiner, blasser Stern namens Stella, stellte sich immer wieder die Frage nach der Bedeutung seiner Existenz.
Stella beobachtete, wie sich andere Sterne in prächtigen Farben entfalteten und mächtige Nebel formten. Sie wollte auch etwas Besonderes erleben, ein unvergessliches Erlebnis haben. Diese Erfahrung sollte ihre Entwicklung vorantreiben.
Sie sah, wie sich Galaxien entwickelten, wie sie Veränderungen durchliefen und sich veränderten. Dieser Fortschritt, dieser endlose Prozess, war faszinierend. Stella wollte sich verbessern, leuchten wie die anderen, ein sichtbares Ergebnis ihrer Mühen sehen.
Doch was sie tat, schien keine Auswirkung zu haben. Ihre Bemühungen verursachten keine grossen Veränderungen. Das führte zu Frustration.
Eine alte, weise Galaxie erklärte ihr: „Nicht jede Beitrag muss gross sein. Manchmal ist es das Kleine, das notwendig ist. Deine Wärme, dein Licht, so schwach es dir erscheinen mag, ist sinnvoll. Dadurch können kleine Planeten sich anpassen und langfristig dauerhaft bewohnbar werden. Es ist ein kontinuierlicher Prozess. Deine Existenz hat eine tiefere Bedeutung als du ahnst."
Stella verstand. Sie musste sich nicht verändern, um etwas Besonderes zu sein. Sie musste ihr Wesen bewahren und beibehalten. Ihre Bescheidenheit trug dazu bei, dass kleine Lebensformen um sie herum gedeihen konnten. Sie setzte ihr Leuchten fort und erhielt es aufrecht.
Die allgemeine Idee von Entwicklung scheitern oder erreichen kann stark davon beeinflussen, wie wir uns die Welt und unser Dasein darin vorstellen.
Somit erkannte Stella, dass selbst der kleinste Stern einen unschätzbaren Bestandteil des Universums darstellt.